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	<title>Jugendliche Archive - Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</title>
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	<description>Vormund, Verfahrensbeistand, Clearing, Mediation, Supervision, Kinderschutzfachkraft, Dozent, Ergänzungspfleger</description>
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		<title>Homeschooling und die Folgen für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 20:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Folgen hat Homeschooling für Kinder? Social-Distancing und Homeschooling sind alltägliche Begriffe seit der Corona-Pandemie. Der Alltag sieht für Familien seit dieser Zeit völlig anders aus, gerade für Kinder und Jugendliche sind diese sozialen Einschränkungen oft eine echte Herausforderung. Neben den Schulschließungen hat die junge Generation auch mit weiteren Einschränkungen zu kämpfen, da beispielsweise  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://famsys.de/familie-eltern-kinder/homeschooling-und-die-folgen-fuer-kinder/">Homeschooling und die Folgen für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://famsys.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-5"><h2><b>Welche Folgen hat Homeschooling für Kinder?</b></h2>
<p>Social-Distancing und Homeschooling sind alltägliche Begriffe seit der Corona-Pandemie. Der Alltag sieht für Familien seit dieser Zeit völlig anders aus, gerade für Kinder und Jugendliche sind diese sozialen Einschränkungen oft eine echte Herausforderung. Neben den Schulschließungen hat die junge Generation auch mit weiteren Einschränkungen zu kämpfen, da beispielsweise auch die Freizeitangebote und Ausflugsmöglichkeiten wegfallen. Teamsport, kreative Freizeitbeschäftigungen in Kirchengemeinden oder Vereinen gibt es aktuell nur noch in der Erinnerung, womit also die wichtigen sozialen Faktoren aus dem Alltag verschwinden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu Beginn dieser Einschränkungen waren viele Eltern und Kinder noch optimistisch, denn der oftmals straff geschnürte Schul- und Freizeitplan wurde entzerrt und damit auch der Tagesablauf ein Stück weit entschleunigt, doch mittlerweile erlebte Deutschland den Jahrestag der Corona-Pandemie und wohl kaum jemand hat mit diesem zeitlichen Ausmaß gerechnet. Langfristige emotionale und soziale Auswirkungen dieser Isolationen können heute nur erahnt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-6"><h3><b>Körperliche und emotionale Auswirkungen</b></h3>
<p>Ärzte und <a href="https://famsys.de/systemische-beratung/">Therapeuten</a> berichten von stetig wachsenden Problemen in den Familien. Den Kindern und Jugendlichen fehlen vor allem die sozialen Kontakte und der Tagesablauf lässt sich nur mit viel Mühe strukturieren. Die Auswirkungen sind dabei vielfältig, beispielsweise wirkt sich die Isolation auf das Gewicht vieler Kinder und Jugendlicher aus, wobei die Gründe dafür auf der Hand liegen. Eine ganze Generation verbringt die meiste Zeit zu Hause, wodurch sich zudem ein bisher untypisches Essverhalten ausbreitet. Es werden oft aus Langeweile kalorienreiche Snacks und Süßigkeiten gegessen und statt den Nachmittag beim Reiten oder beim Fußball zu verbringen, bleiben die Mädchen und Jungen zu Hause. Besonders wenn die Elternteile außer Haus sind, nutzen die Jüngsten die Zeit außerdem, um <a href="https://famsys.de/soziales/medienkonsum-bei-kindern-zahlen-fakten/">exzessiv Medien zu konsumieren</a>. Die <b>Gewichtszunahme und auch Kopf- und Rückenschmerzen</b> sind in diesem Fall häufig vorprogrammiert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Man merkt, wie schnell Kinder und Jugendliche in diese Spirale hineinrutschen. Beginnend mit dem Einkauf gesunder Alternativen, sollten Eltern besonders jetzt auf das Essverhalten ihrer Kinder achten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auf der emotionalen Ebene sind die Folgen von Homeschooling und Social Distancing oft weitreichend: d<b>epressive Verstimmungen</b> kommen immer häufiger vor, auch weil der fehlende Kontakt zu Klassenkameraden und Freunden den Kindern und Jugendlichen zu schaffen macht. Befragungen zeigen, dass die Jugendlichen sich vor allem Sorgen um ihre Noten und damit auch um ihre Zukunft machen, den jüngeren Kindern hingegen schlägt hauptsächlich das fehlende Spielen mit Freunden und Bekannten auf die Stimmung.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Die räumliche Situation spielt eine große Rolle</h3>
<p>Studien zu Folge leiden <strong>hauptsächlich</strong> Kinder und Jugendliche unter den Schulschließlungen, welche nur einen beengten Wohnraum zur Verfügung haben. Besonders wenn das (technische) Equipment begrenzt ist und sich Geschwisterkinder untereinander mit den Mitteln und dem Raum arrangieren müssen, kann der <a href="https://famsys.de/familienhilfe/streit-in-der-pubertaet-mit-dem-nachwuchs/">Haussegen darunter leiden</a>. Die angespannte Stimmung betrifft dann schnell die gesamte Familie.</p>
<p>Da die Förderung und Unterstützung nicht im üblichen Maß wie vor Ort in der Schule möglich sind, bleiben Kinder und Jugendliche mit Lernproblemen in diesem Bezug auf der Strecke. Verzweiflung macht sich breit, wenn die Aufgaben schwierig erscheinen, aber keine Unterstützung vor Ort ist.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-8"><h3><b>Strukturen sind wichtiger denn je</b></h3>
<p>Die Eltern sollten ihren Schützlingen auch während der Homeschooling-Zeit einen strukturierten Tag ermöglichen. Weil die Motivation und das Durchhaltevermögen in gefestigten Strukturen in der Regel höher sind, könnte der Tagesablauf demnach so gestaltet werden, als wenn die Präsenzzeit in der Schule ansteht.</p>
<p>Viele Jugendliche nutzen ihre Smartphones und Spielkonsolen bis in die Nacht hinein,  so wird der Homeschooling-Tag aufgrund des Schlafmangels besonders anstrengend. Medienkonsum sollte daher durch Regeln in Bezug auf die Nutzung der Geräte im Auge behalten und reglementiert werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da die Unterstützung durch Familie und Freunde besonders während dieser Zeit enorm wichtig ist, sollten Eltern schlussendlich nach Möglichkeit ein Treffen mit Freunden ermöglichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div><ul style="--awb-size:17px;--awb-item-padding-right:40px;--awb-iconcolor:#aac63f;--awb-line-height:28.9px;--awb-icon-width:28.9px;--awb-icon-height:28.9px;--awb-icon-margin:11.9px;--awb-content-margin:40.8px;--awb-circlecolor:rgba(170,198,63,0);--awb-circle-yes-font-size:14.96px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-2 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>saDa sa da a d asD adasDad</p>
</div></li></ul><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Familie auf Zeit &#8211; Inobhutnahme und Bereitschaftspflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 19:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflegefamilien sind "Familien auf Zeit" Kinder, die in Obhut genommen werden, benötigen schnellstmöglich einen Platz, der Geborgenheit, Sicherheit, Geduld und viel Verständnis mitbringt. Dies ist nicht nur für die Pflegeeltern eine große Herausforderung. Wer alle Hürden genommen hat und Bereitschaftspflege anbieten darf, wird zwar finanziell vergütet, aber dennoch ist es mehr Berufung als Beruf.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-14"><h2>Pflegefamilien sind &#8222;Familien auf Zeit&#8220;</h2>
<p>Kinder, die in Obhut genommen werden, benötigen schnellstmöglich einen Platz, der Geborgenheit, Sicherheit, Geduld und viel Verständnis mitbringt. Dies ist nicht nur für die Pflegeeltern eine <strong>große Herausforderung</strong>. Wer alle Hürden genommen hat und <strong>Bereitschaftspflege</strong> anbieten darf, wird zwar finanziell vergütet, aber dennoch ist es mehr Berufung als Beruf.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-15"><h3>49.500 Inobhutnahmen im Jahr 2019</h3>
<p>Physische und psychische Gewalt, sexueller Missbrauch, Alkoholmissbrauch, Drogenproblematiken oder unbegleitete Einreisen von Flüchtlingskindern sind die häufigsten Gründe für das Jugendamt, ein Kind in Obhut zu nehmen. <strong>Inobhutnahme</strong> bedeutet, dass das Kind bzw. die Kinder aus der Familie genommen und fremd untergebracht werden. Dies ist ein massiver Eingriff in die elterlichen Rechte und geschieht nur dann, wenn die Personensorgeberechtigten (also die Eltern bzw. der alleinerziehungsberechtigte Elternteil) in der akuten, aktuellen Situation das Kind nicht versorgen können oder wollen bzw. das <a href="https://famsys.de/insoweit-erfahrene-fachkraft-isef-insofa-kinderschutzfachkraft/">Kindeswohl gefährdet</a> ist.</p>
<p>Wenn dies geschieht, wird schnellstmöglich (also sofort!) ein Platz benötigt, um diese Kinder sicher unterzubringen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Hierfür gibt es speziell geprüfte und geschulte <strong>Bereitschaftspflegestellen</strong>, also Pflegeeltern bzw. Pflegefamilien .</p>
<p>Die Kinder lernen hier oft das erste Mal feste Familienstrukturen kennen und werden &#8211; mitsamt ihren eigenen Problemen und oft auch Traumata &#8211; einfach so angenommen, wie sie sind. In Kinderheimen kann diese individuelle Aufnahme oft nicht umgesetzt werden und auch <strong>Dauerpflegefamilien</strong> benötigen deutlich mehr Vorlauf und emotionale Vorbereitungszeit.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-16"><h3>Warum das Jugendamt eingreift</h3>
<p>Das statistische Bundesamt hat im Jahr 2019 insgesamt 49.500 Inobhutnahmen erfasst. Die häufigsten Gründe für eine Inobhutnahme sind hier aufgezeigt, Mehrfachnennungen möglich:</p>
</div><style type="text/css">#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(1) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(2) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(3) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(4) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(5) span{color: #ffffff;}</style><div id="fusion-chart-2" class="fusion-chart legend-bottom" data-type="pie" data-chart_legend_position="bottom" data-x_axis_labels="Überforderung der Eltern/eines Elternteils|Unbegleitete Einreise aus dem Ausland|Vernachlässigung|Beziehungsprobleme|Anzeichen für körperliche Misshandlung" data-show_tooltips="yes" data-bg_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(233,30,99,1)|rgba(46,31,211,1)" data-border_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(233,30,99,1)|rgba(46,31,211,1)" data-border_size="1" data-border_type="smooth" data-chart_fill="off" data-chart_point_style="circle" data-chart_point_size="3" data-chart_axis_text_color="rgba(102,102,102,1)" data-chart_gridline_color="rgba(0,0,0,0.1)"><div class="fusion-chart-dataset" data-label="Data Set 1" data-values="19014|8647|6718|6056|5863" data-background_color="rgba(0,188,212,1)" data-border_color="rgba(0,188,212,1)"></div><div class="fusion-chart-inner"><div class="fusion-chart-wrap"><canvas></canvas></div><div class="fusion-chart-legend-wrap"></div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><h3>Bereitschaftspflege heisst &#8222;belastbar sein&#8220;</h3>
<p>Ein jederzeit freies <strong>Kinderzimmer</strong> ist Voraussetzung, selbstverständlich auch <strong>Kleidung, Windeln, Spielzeug</strong> und eine <strong>Grundausstattung</strong> für jedes Alter. Die Räume dürfen nicht zu klein sein, Sicherheit wird ebenfalls gross geschrieben. Wer eh schon beengt lebt, wird keine Zulassung als Pflegefamilie bekommen.</p>
<p>Ein <strong>gesichertes Einkommen</strong> muss vorhanden sein, das Pflegegeld darf nicht der ausschlaggebende Grund sein &#8211; allerdings muss das Einkommen von einem Elternteil allein erwirtschaftet werden, denn eine weitere Voraussetzung ist, dass der andere Elternteil nicht arbeiten geht und den Haushalt führt; Alleinerziehende können keine Bereitschaftspflege anbieten. <strong>Psychische und physische Belastbarkeit</strong> wird von allen Familienmitgliedern erwartet, auch von den eigenen Kindern. Ach ja: <strong>eigene</strong> <strong>Kinder sind ebenfalls eine Voraussetzung</strong>, um als Pflegefamilie tätig werden zu dürfen. Das erweiterte polizeiliche <strong>Führungszeugnis</strong>, ein befundfreies <strong>Gesundheitszeugnis</strong> und regelmäßige mehrwöchige <strong>Aus- und Fortbildungen</strong> sind obligatorisch.</p>
<p>Pflegefamilien müssen zudem mit regelmäßigen Besuchen des Jugendamtes und der leiblichen Eltern planen. Unplanbar hingegen sind der zeitliche Aufwand und die <strong>extreme psychische Belastung</strong>: schlussendlich müssen alle Familienmitglieder das aufgenommene Pflegekind, das auch Teil der eigenen Familie geworden ist, wieder gehen lassen. Dies ist für Pflegeeltern genauso wie für die &#8222;Geschwister auf Zeit&#8220; ein bewusst in Kauf genommener Trennungsschmerz der selbst bei psychischer Stabilität mehr als herausfordernd ist. Wer all diese Hürden genommen hat wird mit der Erfahrung belohnt, in und mit seinem Familiensystem anderen Kindern helfen zu dürfen und zu können.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-18"><h3>Pflegegeld ist kein Einkommen</h3>
<p>Für ein Pflegekind erhält man, je nach Jugendamt, ein Pflegegeld von ca. 1200 &#8211; 1500 Euro / Monat nach <strong>§33 SGB VIII</strong>. Wird eine Erstausstattung benötigt, kann man hierfür Einmalleistungen beantragen. Dieser Betrag deckt alle Kosten für das Pflegekind ab, von Lebensmitteln und Kleidung über Schulmaterial, Busfahrkarte und Ausflüge bis hin zum Taschengeld.</p>
<p>Das Einkommen ist kompliziert zu versteuern, es werden keine Rentenpunkte erwirtschaftet und auch Elterngeld kann nicht beantragt werden.  Da es kein Job im Angestelltenverhältnis ist, werden auch keine Kosten für Krankenkasse oder Sozialversicherung übernommen.</p>
<p>Finanzielle Aspekte spielen bei Pflegeeltern meistens keine Rolle, dies macht man aus Überzeugung und Berufung.</p>
<p>Sie sind Pflegeeltern oder möchten es werden? Sie haben Fragen zu Vorraussetzungen? <a href="https://famsys.de/kontakt/">Kontaktieren</a> Sie mich gerne!</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Streit in der Pubertät mit dem Nachwuchs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 06:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist soviel Streit (noch) normal? Mehr oder weniger scherzhaft wird die Pubertät auch gerne als Zeit beschrieben, in der die Eltern schwierig werden: jeden Tag Streit und Zoff. In diesem eher als humoristisch zu begreifenden Satz steckt jedoch mehr Wahrheit als man zunächst vielleicht glauben mag, denn für den Teenager in der Pubertät scheint  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://famsys.de/familie-eltern-kinder/streit-in-der-pubertaet-mit-dem-nachwuchs/">Streit in der Pubertät mit dem Nachwuchs</a> erschien zuerst auf <a href="https://famsys.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-23"><h3>Ist soviel Streit (noch) normal?</h3>
<p>Mehr oder weniger scherzhaft wird die Pubertät auch gerne als Zeit beschrieben, in der die Eltern schwierig werden: jeden Tag Streit und Zoff. In diesem eher als humoristisch zu begreifenden Satz steckt jedoch mehr Wahrheit als man zunächst vielleicht glauben mag, denn für den Teenager in der Pubertät scheint es tatsächlich so, als seien die Eltern mit einem Mal strenger als gewohnt. Das bisher bequeme Miteinander scheint mächtig ins Bröckeln zu geraten und an Frieden statt Streit ist nicht zu denken. Doch keine Sorge: Dies muss <strong>kein Dauerzustand</strong> sein, wenn beide Seiten versuchen, den anderen zu verstehen. Dazu ist es von Seiten der Eltern natürlich wichtig, zu verstehen, was in der Pubertät passiert und wie sich das oftmals <strong>rebellische Verhalten des Nachwuchses</strong> und die Lust am Streit erklären lässt.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-24"><h3>Was geschieht in der Pubertät?</h3>
<p>Die Pubertät ist eine Phase im Leben eines jungen Menschen, die eng verbunden mit <strong>körperlichen und psychologischen Veränderungen</strong> und <strong>Reifeprozessen</strong> einhergeht. Allgemein lässt sich der Beginn der Pubertät bei Jungen mit dem Einsetzen des Stimmbruchs und bei Mädchen mit dem Einsetzen der Menstruation bestimmen. Dies bedeutet also, dass die Pubertät bei jungen Menschen im Alter zwischen etwa elf und 14 Jahren einsetzt.</p>
<p>Wie Forscher an der Universität Basel anhand des Schlafverhaltens von Heranwachsenden herausgefunden haben, dauert die Pubertät bei Jugendlichen etwa fünf bis sechs Jahre. Spätestens als junger Erwachsener ist die Pubertät damit beendet.</p>
<h3>Typische Beispiele für Streit und Ärger in der Pubertät &#8211;<br />
und Strategien für genervte Eltern von pubertierenden Teenagern</h3>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-5031-2"><div class="fusion-panel panel-default panel-9b8d22f36bdbcbb97 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_9b8d22f36bdbcbb97"><a aria-expanded="false" aria-controls="9b8d22f36bdbcbb97" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#9b8d22f36bdbcbb97" href="#9b8d22f36bdbcbb97"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 1: Loslösen von der elterlichen Bindung</span></a></h4></div><div id="9b8d22f36bdbcbb97" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_9b8d22f36bdbcbb97"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>„Meine Eltern sind voll peinlich“. Dies ist ein typischer Gedanke oder ausgesprochener Satz von vielen pubertierenden jungen Menschen. Während Kinder ihre Eltern häufig glorifizieren, ändert sich dies während der Pubertät abrupt. Die einstigen Kinder merken mit Beginn der Jugendzeit, dass auch ihre Eltern Fehler und Macken haben. Dazu kommt, dass Kinder aufgrund ihrer Abhängigkeit von den Eltern bedingungslos an sie gebunden sind. Eltern sind für ein Kind die Hauptbezugspersonen. Diese Bindung löst sich im Laufe der Pubertät jedoch immer mehr auf. Aus unmündigen Kindern werden selbstbewusste junge Erwachsene, die ihren eigenen Lebensweg einschlagen möchten. Die Eltern sind keine Helden mehr für den pubertierenden Jugendlichen. Wenn sie aber dennoch weiterhin auf ihrem autoritären Status bestehen, ist Ärger vorprogrammiert und der Jugendliche wird rebellieren, wogegen die Eltern dann am Ende machtlos sind, denn je mehr sie ihre Autorität untermauern wollen, umso mehr wird sich der junge Erwachsene dagegen auflehnen. Zugleich verlieren Eltern ihren Status als Hauptbezugspersonen. Der Jugendliche wendet sich für tiefgreifendere Gespräche eher an Altersgenossen. Somit haben Eltern das Gefühl, dass ihnen ihr Kind mehr und mehr entgleitet.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Während der Pubertät erleben viele Eltern das Gefühl von Liebes- und Kontrollverlust. Die beste Strategie dagegen ist es, diesen Verlust nicht persönlich zu nehmen, sondern als einen Baustein eines notwendigen Ablösungsprozesses zu begreifen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-d2b400af8d354a715 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_d2b400af8d354a715"><a aria-expanded="false" aria-controls="d2b400af8d354a715" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#d2b400af8d354a715" href="#d2b400af8d354a715"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 2: Massive Stimmungsschwankungen</span></a></h4></div><div id="d2b400af8d354a715" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_d2b400af8d354a715"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während der Pubertät wird der Hormonhaushalt des jungen Menschen kräftig durcheinandergewirbelt. Dies ist auch wichtig, denn schließlich soll irgendwann aus der ehemals kleinen Tochter eine erwachsene Frau werden und aus dem süßen Stammhalter ein erwachsener Mann. Dieses Durcheinander der Hormone ist während der Pubertät typisch, bringt jedoch häufige Stimmungsschwankungen mit sich. Diese Stimmungsschwankungen lassen sich jedoch nicht nur auf innere Ursachen, wie ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, zurückführen, denn auch äußere Umstände sind hierfür verantwortlich. So sehen sich junge Menschen großen Entwicklungsaufgaben gegenüber. Im Laufe der Pubertät wachsen sie immer weiter aus der behüteten Familie heraus. Dies kann zu Verwirrung und auch Ängsten führen.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Am besten nimmt man als Eltern die Stimmungsschwankungen und ihre Auswirkungen auf das eigene Gemüt nicht persönlich, sondern sieht den Grund in den erwähnten inneren und äußeren Ursachen, die schuld an den Stimmungsschwankungen sind. Ebenfalls hilfreich kann es sein, auf die schlechte Laune des Nachwuchses mal mit liebevollem Humor und offenen Fragen zu reagieren. Aber Achtung: Dies bedeutet nicht, den Jugendlichen übermäßig aufs Korn oder nicht ernstzunehmen. Auch wenn Eltern eine Vermutung haben, welche Laus dem Jugendlichen über die Leber gelaufen sein mag, ist es besser, diese Vermutung zunächst für sich zu behalten und den Jugendlichen ganz unvoreingenommen von seinen Problemen erzählen zu lassen. Wenn der Teenager jedoch nicht darüber reden möchte, hilft es nicht, weiter auf eine Antwort zu drängen. Es ist das gute Recht des Jugendlichen, über bestimmte Dinge eben nicht mit den Eltern reden zu wollen. Die &#8211; selbstverständlich &#8211; schwierige Herausforderung für Eltern ist es, dies zu akzeptieren und darauf zu warten, dass der Teenager den Eltern sein Herz doch noch irgendwann von sich aus ausschüttet.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-ef9b46e0d11e33a1e fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_ef9b46e0d11e33a1e"><a aria-expanded="false" aria-controls="ef9b46e0d11e33a1e" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#ef9b46e0d11e33a1e" href="#ef9b46e0d11e33a1e"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 3: Wenn das Wort der Eltern keinen Wert mehr zu haben scheint</span></a></h4></div><div id="ef9b46e0d11e33a1e" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_ef9b46e0d11e33a1e"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während jedes Wort aus dem Freundeskreis als gesetzt zu gelten scheint, haben Eltern kaum mehr etwas im Leben des Jugendlichen zu melden. Jeder gut gemeinte Ratschlag &#8211; Stichwort: „Das weiß ich aus eigener Erfahrung &#8211; prallt am wachsenden „Pubertätspanzer“ ab. Auch wenn die Ratschläge noch so sehr von Herzen kommen, so muss jeder Mensch im Leben seine eigenen Erfahrungen sammeln. Dies mag wie eine Binsenweisheit klingen, hat aber für beinahe jeden pubertierenden Jugendlichen Gültigkeit.</p>
<p>Häufig ist die Bindung zu den besten Freunden und vor allem zum ersten Partner so stark wie früher zu den Eltern. Dies ist es, dass diese Beziehungen auch derart besonders macht. Jugendliche erwarten von ihrem ersten Freund bzw. der ersten Freundin ähnliche bzw. dieselbe Zuneigung und Geborgenheit, die sie als Kinder von ihren Eltern erhalten haben. Dass dies einfach nicht möglich ist, müssen sie durch eigene Erfahrung merken. Solche Enttäuschungen zählen zum Reifeprozess.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Weniger eine Strategie als vielmehr Aufgabe der Eltern ist es, pubertierenden Jugendlichen eine Rückzugsmöglichkeit von den Schwierigkeiten des Lebens zu bieten. Die Tränen der Enttäuschung trocknen am besten bei verständnisvollen Eltern, die nicht die Moralkeule schwingen à la „Ich hatte doch gleich gesagt, dass das nicht funktionieren wird“ oder „Ich habe es Dir doch gesagt, dass er oder sie nicht der richtige Partner für Dich ist.“</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-c864d4539e791d455 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_c864d4539e791d455"><a aria-expanded="false" aria-controls="c864d4539e791d455" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#c864d4539e791d455" href="#c864d4539e791d455"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 4: Hat der Teenager den falschen Umgang?</span></a></h4></div><div id="c864d4539e791d455" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_c864d4539e791d455"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Teenager orientieren sich an ihren Altersgenossen und suchen sich in ihrer Clique Vorbilder. Es ist nicht mehr der Vater oder die Mutter, die als Idol verehrt wird &#8211; dies ist vollkommen normal und gehört mit zum bereits angesprochenen Ablösungsprozess des Kindes von seinen Eltern.</p>
<p>Wenn man als Eltern nun den Eindruck hat, dass das Kind einen falschen Umgang pflegt, dann ist es nicht hilfreich, den Freundeskreis des Nachwuchses pauschal zu verdammen. Viel sinnvoller ist es, bestimmte Verhaltensweisen der Clique kritisch anzusprechen. Dadurch vermeidet man eine Abwehrreaktion des Kindes, das seine „neue“ Familie natürlich schützen und verteidigen möchte. Die Kritik der Eltern sollte also nicht pauschal ausfallen. Beherzigt man dies, dann regt man den Teenager zum eigenen Reflektieren über das Verhalten seiner Freunde an und die Chance, dass sich der Nachwuchs von sich aus von bestimmten Personen distanziert, wächst. Ein Umgangsverbot &#8211; so gut und umsichtig es von den Eltern auch gemeint ist &#8211; hingegen wird unter Umständen lediglich dafür sorgen, dass der Reiz des Verbotenen siegt und sich der Teenager heimlich mit der Clique treffen wird, getreu der Devise „Jetzt erst recht“.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Keine Sorge, die Zeit vor der Pubertät ist nicht aus dem Denken des Nachwuchses gelöscht, also alle Werte und Umgangsnormen, die man dem Sohn oder der Tochter über viele Jahre mühsam beigebracht hat &#8211; auch wenn dies in der heißen Phase der Pubertät nicht den Anschein haben mag. Eltern sind während dieser Zeit am besten sparsam mit pauschaler Kritik und versuchen stattdessen besser, den Teenie auf bestimmte Verhaltensweisen der Clique aufmerksam zu machen, sodass der Nachwuchs selbst zum Nachdenken darüber angeregt wird.</p>
<p>Sollte Sohn oder Tochter jedoch in kriminelle Gruppen abgleiten, spätestens dann sollten Eltern Rat und Unterstützung bei Erziehungsberatungsstellen suchen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-8f17da31d7e27913a fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_8f17da31d7e27913a"><a aria-expanded="false" aria-controls="8f17da31d7e27913a" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#8f17da31d7e27913a" href="#8f17da31d7e27913a"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 5: Streitpunkt erste große Liebe</span></a></h4></div><div id="8f17da31d7e27913a" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_8f17da31d7e27913a"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Früher oder später ist es auch beim Nachwuchs soweit: Die Hormone spielen verrückt und Schmetterlinge machen sich breit im Bauch von Tochter oder Sohnemann. Die erste große Liebe ist im Leben eines jeden Menschen etwas ganz Besonderes &#8211; auch für die Eltern des Teenagers. Auf einmal ist es nicht mehr der Vater, der Platz Eins im Herzen der Tochter belegt oder die treu liebsorgende Mutter, die ihre Felle in Sachen Verwöhnen und Versorgen beim Sohnemann davonschwimmen sieht.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Am besten erinnern sich Eltern zurück an die Zeit, als sie selbst Teenager waren und die ersten großen Gefühle mit ihrer ersten Liebe entdeckt haben. Verlieben und Liebe bedeutet stets, sich auf ein Abenteuer einzulassen und Erfahrungen zu sammeln. Das ist für den Reifeprozess vom Kind zum Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen hin sehr bedeutsam.</p>
<p>Wenn Eltern dies berücksichtigen, bleiben sie für den Jugendlichen auch weiterhin ein wertvoller und geschätzter Gesprächspartner auf Augenhöhe  &#8211; auch in Liebesfragen.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-25"><h3>Und wenn es doch mal kracht: Die Streitqualität ist entscheidend</h3>
<p>Auch wenn Eltern darüber stöhnen: Streit in der Pubertät ist nicht nur völlig normal, sondern auch <strong>wichtig für eine starke Persönlichkeit</strong> des Teenagers. US-amerikanische Studien konnten belegen, dass Streit mit den Eltern während der Pubertät positiv auf verschiedene Facetten der heranwachsenden Persönlichkeit auswirken, beispielsweise in Sachen Meinungsbildung oder dem Vertreten des eigenen Standpunktes in Auseinandersetzungen und Diskussionen. Laut der Studie führt Streit mit den Eltern auch dazu, dass Jugendliche weniger anfällig für negative Einflüsse, wie etwa Alkohol, Zigaretten oder Drogen sind. Bei allem Motzen über Regeln der Eltern ist jedoch die Streitqualität wichtig. <strong>Dauerhaftes Nörgeln und Quengeln nervt beide Seiten.</strong> Viel konstruktiver sind Streitgespräche, in denen die Teenager ihre Eltern mit <a href="https://famsys.de/soziales/sei-ein-esel-konflikte-richtig-austragen/">sachlichen Argumenten</a> von ihrer Meinung überzeugen möchten.</p>
<h3>Tipp zum Schluss:</h3>
<p>Bitte bei allem Ärger über das rebellische Verhalten des Teenagers nicht vergessen, dass die Pubertät letztlich auch für ihn eine der schwierigsten Phasen seines Lebens bedeutet. Manche Dinge dürfen Eltern auch einfach mit einem Augenzwinkern hinnehmen, ohne sich persönlich vom Verhalten des Nachwuchses angegriffen zu fühlen.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-26"><p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.fr.de/wissen/zoff-eltern-staerkt-teenager-11366445.html#:~:text=Kommen%20Teenager%20in%20die%20Pubert%C3%A4t,Streit%20kann%20die%20Heranwachsenden%20st%C3%A4rken.&amp;text=Familien%20mit%20Teenagern%20kennen%20das,das%20andere%2C%20die%20T%C3%BCren%20knallen." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.fr.de/</a></p>
<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/serie-konflikte-in-der-pubertaet-wenn-die-eltern-nur-noch-nerven-1.2331953-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.sueddeutsche.de/</a></p>
<p><a href="https://www.rundschau-online.de/ratgeber/familie/schimpfen--schreien--schmollen-wie-streite-ich-richtig-mit-meinem-teenager--24952814" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.rundschau-online.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://famsys.de/familie-eltern-kinder/streit-in-der-pubertaet-mit-dem-nachwuchs/">Streit in der Pubertät mit dem Nachwuchs</a> erschien zuerst auf <a href="https://famsys.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Medienkonsum bei Kindern: Zahlen &#038; Fakten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 06:33:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://famsys.de/familie-eltern-kinder/medienkonsum-bei-kindern-zahlen-fakten/">Medienkonsum bei Kindern: Zahlen &#038; Fakten</a> erschien zuerst auf <a href="https://famsys.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-31"><h3><span lang="DE-AT">Medienkonsum bei Kinder und Jugendlichen</span></h3>
<p>Das internationale für das Jugend- und Bildungsfernehen hat mehrere Erhebungen und Studien ausgewertet und liefert interessante, aktuelle <strong>Grunddaten zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen</strong>. Das Alter der befragten Personen belief sich zwischen 12 und 19 Jahre. Die folgenden Daten beziehen sich auf 1200 im Jahr 2019 befragte Jugendliche.</p>
<p>Erwartungsgemäß sind 96 % der weiblichen Jugendlichen und 94 % der männlichen Jugendlichen mit einem <strong>Handy bzw. Smartphone</strong> ausgestattet. Zugang zu <strong>uneingeschränktem WLAN</strong> haben 85 % der Mädchen und 88 % der Jungen. Über einen <strong>Laptop</strong> verfügen 61 % der Mädchen und 70 % der Jungen. <strong>Stand-PC&#8217;s</strong> sind bei Mädchen nicht sonderlich hoch im Kurs, nur 12 % besitzen einen, während 44 % der Jungen einen Stand-PC haben. Ein <strong>Tablet</strong> nutzen ungefähr ein Viertel der befragten Jugendlichen, Mädchen (28 %) ein wenig häufiger als Jungen (22 %). Einen eigenen <strong>Fernseher</strong> besitzt fast die Hälfte der Mädchen (47%) und ein wenig mehr als die Hälfte der Jungen (54%).</p>
<p><strong>Internet, Smartphonenutzung und Musik</strong> hören sind die drei meist genannten Medien für tägliche Nutzung. Hier liegen Mädchen und Jungen praktisch gleichauf. Bei Jungen werden auch <strong>Online-Videos und digitale Spiele</strong> häufig genannt. Das Fernsehen wird von 78 % der Mädchen und 74 % der Jungen genannt. <strong>Video-Streaming-Dienste</strong> werden ein wenig häufiger von Mädchen genutzt (60%) als von Jungen. Zum Tablet greifen täglich 23 % der Mädchen und 22 % der Jungen.</p>
</div><style type="text/css">#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(1) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(2) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(3) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(4) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(5) span{color: #ffffff;}</style><div id="fusion-chart-5" class="fusion-chart legend-top" data-type="polarArea" data-chart_legend_position="top" data-x_axis_labels="Smartphone|uneingeschränt WLAN|Laptop|Tablet|PC" data-show_tooltips="yes" data-bg_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(255,235,59,1)|rgba(244,67,54,1)" data-border_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(255,235,59,1)|rgba(244,67,54,1)" data-border_size="1" data-border_type="smooth" data-chart_fill="off" data-chart_point_style="circle" data-chart_point_size="3" data-chart_axis_text_color="rgba(102,102,102,1)" data-chart_gridline_color="rgba(0,0,0,0.1)"><div class="fusion-chart-dataset" data-label="Data Set 1" data-values="95|86|65|27|25" data-background_color="rgba(0,188,212,1)" data-border_color="rgba(0,188,212,1)"></div><div class="fusion-chart-dataset" data-label=" " data-values="||||"></div><h4 class="fusion-chart-title">Kinder / Jugendliche ab 12 verfügen über (Anteile in %):</h4><div class="fusion-chart-inner"><div class="fusion-chart-wrap"><canvas></canvas></div><div class="fusion-chart-legend-wrap"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-32"><h3>Jugendliche konsumieren weniger Medien als der Bevölkerungsdurchschnitt</h3>
<p>Aus 2018 gibt es eine Studie, welche den täglichen audiovisuellen Medienkonsum der Jugendlichen dem der Gesamtbevölkerung gegenüberstellt. Die <strong>Gesamtbevölkerung</strong> sieht laut dieser Befragung täglich 179 Minuten fern, bei <strong>Jugendlichen</strong> sind es 101 Minuten. Dem Radio hört die Gesamtbevölkerung täglich 181 Minuten zu, bei den Jugendlichen sind es 88 Minuten. Mit Tonträgern aller Art beschäftigt sich die Gesamtbevölkerung täglich 19 Minuten, bei Jugendlichen sind es 51 Minuten. Der gesamte audiovisuelle Medienkonsum inklusive PC-Nutzung beläuft sich bei der Gesamtbevölkerung auf 449 Minuten täglich und bei Jugendlichen auf 341 Minuten. Mit diesen Daten ist belegt, dass Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren im Schnitt einen <strong>geringeren Medienkonsum</strong> haben als der Durchschnitt aller Bundesbürger.</p>
</div><style type="text/css">#fusion-chart-6 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(1) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-6 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(2) span{color: #ffffff;}</style><div id="fusion-chart-6" class="fusion-chart legend-top" data-type="horizontalBar" data-chart_legend_position="top" data-x_axis_labels="Gesamtbevölkerung|Jugendliche (12-19)" data-x_axis_label="Täglicher Medienkonsum in Minuten" data-show_tooltips="yes" data-bg_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(255,152,0,1)" data-border_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(255,152,0,1)" data-border_size="1" data-border_type="smooth" data-chart_fill="off" data-chart_point_style="circle" data-chart_point_size="3" data-chart_axis_text_color="rgba(102,102,102,1)" data-chart_gridline_color="rgba(0,0,0,0.1)"><div class="fusion-chart-dataset" data-label="Data Set 1" data-values="449|341" data-background_color="rgba(0,188,212,1)" data-border_color="rgba(0,188,212,1)"></div><h4 class="fusion-chart-title">Medienkonsum im Vergleich (Minuten / Tag):</h4><div class="fusion-chart-inner"><div class="fusion-chart-wrap"><canvas></canvas></div><div class="fusion-chart-legend-wrap"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-33"><h3>Informationen und Nachrichten</h3>
<p>Wenn es darum geht, wo sich Jugendliche über <strong>politisches Geschehen</strong> informieren, stehen bei 69 % persönliche Gespräche an erster Stelle. Knapp dahinter folgen mit 67 % <strong>Nachrichten aus dem Internet</strong>, bei 58 % ist es das <strong>Fernsehen</strong>. Soziale Medien wie <strong>Instagram, Facebook oder YouTube</strong> spielen bei rund 30 % der Befragten eine Rolle, wenn es um Politik geht.</p>
<p>Sehr differenziert lauten die Antworten, wenn es darum geht, wie vertrauenswürdig Nachrichtenangebote sind. Für sehr <strong>vertrauenswürdig</strong> werden soziale Medien nur von einem geringen Prozentsatz eingestuft (7 % YouTube, 4 % Facebook, 4 % Twitter). Großen überregionalen <strong>Tageszeitungen</strong>, sowie den ARD/ZDF-Fernsehnachrichten, wird deutlich mehr Vertrauen geschenkt (28 % bzw. 39 %).</p>
<p>2019 wurden 2.149 Personen von 14 bis 24 Jahren befragt, wie oft sie im Netz auf <strong>Fake News</strong> stossen. Während 12 % angaben, täglich Fake News zu entdecken, waren es bei 30 % einmal wöchentlich, während 15 % noch nie Fake News identifiziert haben.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-34"><h3>Social Media gehört heute mit dazu</h3>
<p>Beim Thema Fernsehen wurde 2019 der <strong>Lieblingssender der Jugendlichen</strong> ermittelt, welcher mit großer Führung (28 %) Pro 7 lautet. Platz 2 geht mit 10 % an RTL, den dritten Platz macht die ARD mit 8 %. Die Lieblingsgenres der Mädchen beim Fernsehen sind Castingshows, Soaps und Sitcoms. Jungen lieben Sitcoms, Cartoons und Krimis.</p>
<p>Wenn sich Jugendliche mit <strong>YouTube</strong> beschäftigen, so werden hauptsächlich Musikvideos/Konzerte, lustige Videos (Streiche, Parodien etc.) und Filmtrailer konsumiert. YouTube gehört für 63 % der Jugendlichen auch zum beliebtesten Angebot im Internet, gefolgt von <strong>WhatsApp</strong> und <strong>Instagram</strong>. 61 % gaben an, am wenigsten auf WhatsApp verzichten zu können. <strong>Soziale Netzwerke</strong> werden am häufigsten genutzt, um mit der Familie in Kontakt zu bleiben, um zu wissen, was Freunde machen und Promis zu folgen.</p>
<p>Ein Viertel der befragten Personen gab auch zu, im Internet <strong>oftmals zu viel Zeit zu verschwenden</strong> und 13 % wünschen sich <strong>weniger Online-Aktivitäten</strong> für die Zukunft. Nur 3 % fühlen sich wirklich genervt vom Internet.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Die Gefahr der Parentifizierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 20:05:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parentifizierung – Fürsorge, Sorge und Hass Der Begriff der Parentifizierung existiert seit Jahrzehnten in der Familientherapie, und weiteren tiefenpsychologischen Behandlungstechniken. Häufig entsteht die sogenannte Parentifizierung zwischen Eltern und Kindern, wobei Letztere die Rolle der Eltern übernehmen, und es zwangsläufig zur Überforderung dieser Kinder kommen muss. Die Ergebnisse sind:   kindliche Spontanität geht verloren  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-39"><h2><strong>Parentifizierung – Fürsorge, Sorge und Hass</strong></h2>
<p>Der Begriff der <strong>Parentifizierung</strong> existiert seit <em>Jahrzehnten</em> in der Familientherapie, und weiteren tiefenpsychologischen Behandlungstechniken. Häufig entsteht die sogenannte Parentifizierung zwischen Eltern und Kindern, wobei Letztere die Rolle der Eltern übernehmen, und es zwangsläufig zur Überforderung dieser Kinder kommen muss. Die Ergebnisse sind:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-iconcolor:#ff356b;--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-6 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style="--awb-circlecolor:#d62a69;--awb-iconcolor:#e52454;"><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>kindliche Spontanität geht verloren</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Lebhaftigkeit und Sorglosigkeit sind verschwunden</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style="--awb-circlecolor:#ff4977;--awb-iconcolor:#bf002f;"><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>jhgffhkjghjkjhkljhkljh</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-40"><p>Auf ein Kind kann dieser Zustand ungeahnte negative Folgen haben, denn nicht selten kommt es zu <strong>Essstörungen, Depressionen oder  somatischen Beschwerden</strong>. Eine Parentifizierung wird daher als ein <strong>Risikofaktor für psychische Erkrankungen</strong> angesehen, die sich, unter Umständen, bis in das Erwachsenenalter hinziehen kann.</p>
<h3><strong>Wenn Kinder zu Eltern werden</strong></h3>
<p>Bei der Parentifizierung, auch <strong>Parentifikation</strong> genannt, muss in zwei Kategorien unterschieden werden. Die <strong>natürliche Parentifizierung</strong> findet statt, wenn Eltern alt werden und ihre Kinder Pflege und Fürsorge übernehmen. Werden allerdings <strong>Kinder in die Erwachsenenrollen gezwungen</strong>, weil Eltern zum Beispiel nicht in der Lage sind ihr eigenes Leben verantwortlich zu führen &#8211; sei es durch Depressionen, Drogenkonsum, Alkohol oder anderes &#8211; ist dies eine, im schlimmsten Fall, kindeswohlgefährdende Parentifizierung.</p>
<p>In der Konsequenz  ist eine <strong>kindgerechte Lebensführung nicht mehr möglich</strong>: Hobbies, Freunde und unbeschwertes Spielen bleiben zwangsläufig auf der Strecke, für emotionale Momente hat ein Kind dann kaum mehr einen Raum.</p>
<p>Hilfreich ist es, wenn Eltern ihren <strong>Kindern Streßsituationen ersparen</strong>, denn rund 82 % der Kinder fühlen sich mit ihren täglichen Aufgaben stark überlastet. Von der Parentifizierung, in der Kinder die Rolle der Eltern übernehmen, sind größtenteils Kinder mit einem depriviertem Hintergrund betroffen. Es gibt durchaus Kinder, die nicht nur Behördengänge erledigen müssen, sondern sich auch um Geschwister kümmern und dazu noch den Haushalt managen.</p>
<p>Studien zufolge, glauben rund 87 % der Eltern nicht, ihre Kinder dabei zu überfordern. Wichtig ist, dass diese Eltern ein gewisses Feingefühl entwickeln müssen für das, was ihre Kinder speziell benötigen um nicht überfordert zu werden.</p>
<p>Die Wege aus dieser Krise sind nicht einfach, denn nicht immer ist dieses Verhalten für Aussenstehende leicht zu erkennen. Es bedarf einer familiären Aussprache, in der offen über bestehende Probleme gesprochen wird. Hier kann ein Mediator oder ein Sozialarbeiter weiterhelfen, der diese Gespräche leitet und unterstützt.</p>
<h3><strong>Instrumentelle und emotionale Parentifizierung</strong></h3>
<p>Experten unterscheiden zwischen zwei unterschiedlichen Arten einer Parentifizierung. Die <strong>instrumentelle Parentifizierung</strong> beispielsweise lässt ein Kind Aufgaben, welche eigentlich Angelegenheiten der Eltern sind, übernehmen. Hierzu gehören unter anderem:</p>
</div><ul style="--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-7 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Erziehung und /oder Versorgung von jüngeren Geschwistern</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Pflege eines Angehörigen</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Versorgung psychisch kranker Personen</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-41"><p>Des Weiteren gibt es die <strong>emotionale Parentifizierung</strong>. Hierbei üben Kinder etwa die <strong>Rolle eines Beraters</strong> aus. Beispiele sind:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-8 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>ein Kind wird zu einer Art Partnerersatz</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kindern wird die Rolle eines Mediators zugeschrieben</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kinder sollen zwischen Elternteilen vermitteln</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>ein Kind soll sich zwischen den Elternteilen entscheiden</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-42"><p>Kinder können relativ schnell in die <strong>Rolle eines Vertrauten</strong> rutschen. Einige werden für den Fortbestand einer Beziehung eingespannt, andere wiederum sollen für einen Partner Partei ergreifen. Es existieren auch Fälle, in denen Kinder das erreichen sollen, was die Eltern wollten, es jedoch nicht umsetzen konnten. Hierzu gehören vielleicht eine steile Karriere oder ein anderer Lebenstraum, der nicht in Erfüllung ging.</p>
<p>Eine Parentifizierung ist auf jeden Fall eine <strong>Gefahr für Kinder</strong>, da sie damit vollkommen überfordert sind, gleiches gilt im übrigen auch für Jugendliche. Kinder sind weder Berater noch Partner und doch kommt es häufig zu dieser Rollenumkehr, so wird zum Beispiel eine Tochter zur Partnerin oder im schlimmsten Fall sogar zur (Ersatz)Mutter. Diese Rollenzuschreibungen werden in sehr seltenen Fällen explizit erteilt, sondern schleichen sich mit der Zeit langsam ein.</p>
<p>Der Begriff der Parentifizierung (lateinisch für parentes: Eltern, und facere:  machen) existiert seit rund 40 Jahren. Während diese in früheren Zeiten vor allen Dingen nur wahrgenommen wurde, wird heute versucht, familientherapeutisch dagegen vorzugehen.</p>
<h3><strong>Darum kann es für Kinder problematisch werden</strong></h3>
<p>Als selbstverständlich gilt es, dass Kinder, je älter sie werden, leichte Tätigkeiten im Haushalt ausführen, diese Methodik dient nicht nur den Eltern, sondern sind positiv für die eigene Selbstständigkeitsentwicklung des Betreffenden. Entscheidend bei diesem Faktor ist jedoch, dass Freiheiten und Entwicklungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden und das Kind dafür auch entsprechende Anerkennung erhält.</p>
<p>Anders verhält es sich bei Kindern, die zu viele elterliche Aufgaben, oder sogar eine Elternrolle ganz, übernehmen müssen.Sollten Kinder selbständig eine Erwachsenenrolle übernehmen wollen, ist dieses nicht abwertend zu betrachten, für jedes Kind ist jedoch wichtig, einfach nur Kind sein zu dürfen und ein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen zu können.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 15:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich bin selbst schuld“ Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung? Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch und auch Vernachlässigung sind gravierende Formen von Kindeswohlgefährdung. Laut Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik gab es im Jahr 2017 in Deutschland mehr als 3.500 Fälle von Kindesmisshandlung, die strafrechtlich zur Anzeige gebracht wurden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer entsprechender  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://famsys.de/rechtliches-familienrecht/was-tun-beim-verdacht-auf-kindesmisshandlung/">Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://famsys.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-12 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-48"><h2><strong>„Ich bin selbst schuld“</strong></h2>
<h3><strong>Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</strong></h3>
<p>Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch und auch Vernachlässigung sind gravierende Formen von Kindeswohlgefährdung. Laut Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik gab es im Jahr 2017 in Deutschland mehr als 3.500 Fälle von Kindesmisshandlung, die strafrechtlich zur Anzeige gebracht wurden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer entsprechender Straftaten, die nicht angezeigt wurden, deutlich größer ist, auch vor dem Hintergrund, weil die Taten zum großen Teil im häuslichen Umfeld geschehen und Opfer häufig Kleinkinder oder sogar Säuglinge sind, die im Falle von Misshandlungen noch nicht adäquat auf sich aufmerksam machen können.</p>
<h3>Verschiedene Formen von Missbrauch</h3>
<p>Kindesmisshandlung ist ein Thema, das in Deutschland nach wie vor stark tabuisiert ist. Doch trotz dieser Tabuisierung lässt sich nicht beschönigen, dass Misshandlung von Kindern nach wie vor stattfindet, ob dies nun in Form von körperlichem oder emotionalem Missbrauch, sexuellem Missbrauch oder Vernachlässigung stattfindet.</p>
<h3>Wo fängt Missbrauch an?</h3>
<p>Laut Paragraph 1631 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) hat jedes Kind in Deutschland „ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“</p>
<p>Dieser Paragraf wurde durch eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2000 noch einmal zusätzlich untermauert, indem grundsätzlich jede Art von körperlicher Strafe gesetzlich als Misshandlung angesehen wird. So zählt ein „Klaps auf den Hintern“ ebenso zu körperlichem Missbrauch wie eine Ohrfeige.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-49"><h3>Kindesmisshandlungen erkennen</h3>
<p>Da Misshandlungen häufig im familiären Umfeld auftreten, sind Kinder im Falle von Misshandlungen in ganz besonderem Maße auf Hilfe von außen angewiesen, da die Schutzfunktion Familie entfällt. Doch woran lassen sich Misshandlungen bei Kindern erkennen und wo lässt sich Hilfe erhalten?</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-2 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-6bc53209f710a3bf3fd" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-6bc53209f710a3bf3fd" href="#tab-6bc53209f710a3bf3fd"><h4 class="fusion-tab-heading">Körperliche Misshandlungen </h4></a></li><li  role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-33b2df08a40c997b757" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-33b2df08a40c997b757" href="#tab-33b2df08a40c997b757"><h4 class="fusion-tab-heading">Psychische Gewalt</h4></a></li><li  role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-8bc24f1e43e9b31ae1d" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-8bc24f1e43e9b31ae1d" href="#tab-8bc24f1e43e9b31ae1d"><h4 class="fusion-tab-heading">Vernachlässigungen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-6bc53209f710a3bf3fd" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-6bc53209f710a3bf3fd" href="#tab-6bc53209f710a3bf3fd"><h4 class="fusion-tab-heading">Körperliche Misshandlungen </h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-6bc53209f710a3bf3fd" id="tab-6bc53209f710a3bf3fd">
<p>Nicht immer lassen sich körperliche Misshandlungen bei Kindern anhand von blauen Flecken, Blutergüssen oder Abschürfungen erkennen. Hinweise auf Kindesmisshandlung kann auch ein seltsam anmutendes Verhalten des Kindes liefern, beispielsweise, indem es nach dem Sport nicht mehr duschen möchte oder an heißen Tagen keine T-Shirts oder kurzen Hosen trägt. Möglicherweise möchte das Kind hierdurch blaue Flecken oder andere Verletzungen &#8211; aus falschem Scham &#8211; verstecken oder aber die Eltern möchten keinen Verdacht erregen.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li  role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-33b2df08a40c997b757" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-33b2df08a40c997b757" href="#tab-33b2df08a40c997b757"><h4 class="fusion-tab-heading">Psychische Gewalt</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-33b2df08a40c997b757" id="tab-33b2df08a40c997b757">
<p>Im Gegensatz zu körperlichen Misshandlungen hinterlässt psychische Gewalt nur in Ausnahmefällen sichtbare Spuren. Auch in diesem Fall können Änderungen beim Verhalten des Kindes ein Indiz für eventuelle Misshandlungen sein, beispielsweise wenn das Kind plötzlich besonders aggressive Verhaltensweisen zeigt oder sich aus seinem sozialen Netzwerk zurückzieht. Auch ein starker Abfall der schulischen Leistungen oder Lernschwächen, für die sich keine Ursache finden lassen, können Hinweise auf Misshandlungen sein. Dasselbe trifft auch auf plötzlich auftretende Sprachstörungen zu.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li  role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-8bc24f1e43e9b31ae1d" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-8bc24f1e43e9b31ae1d" href="#tab-8bc24f1e43e9b31ae1d"><h4 class="fusion-tab-heading">Vernachlässigungen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-8bc24f1e43e9b31ae1d" id="tab-8bc24f1e43e9b31ae1d">
<p>Auch Vernachlässigungen des Kindes lassen sich erkennen, beispielsweise durch schmutzige Kleidung, ein ungepflegtes Äußeres, häufiges Fehlen von Pausenbrot, Sportzeug oder Arbeitsmaterialien in der Schule.</p>
</div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-50"><h3>Was tun bei Verdacht auf Kindesmisshandlung?</h3>
<p>Wegschauen ist beim Verdacht auf körperliche oder seelische Misshandlungen eines Kindes niemals die richtige Option. Kinder brauchen im Falle von Misshandlungen Hilfe von außen, beispielsweise in Form von aufmerksamen Erwachsenen. Das besonders Tragische im Falle von Misshandlungen ist oftmals die Tatsache, dass Kinder die Schuld für Misshandlungen bei sich selbst und nicht bei den Tätern suchen. Sie selbst gehen häufig davon aus, dass ihnen die angetane psychische oder körperliche Gewalt zu Recht widerfährt. Daher sind erwachsene Personen aus dem Umfeld des Kindes in der Pflicht, aufmerksam zu beobachten und aktiv zu werden, wenn sich der Verdacht auf eine Kindesmisshandlung manifestiert.</p>
<p>Sollte das Kind von sich aus von körperlicher oder psychischer Gewalt zu Hause erzählen, gilt es, aufmerksam zuzuhören, ohne dabei bohrende Fragen zu stellen. Diese würden das betroffene Kind verunsichern und zusätzlich einschüchtern. Spätestens, wenn Kinder über Misshandlungen zu Hause berichten, ist es an der Zeit, Fachleute von Jugendämtern, der Polizei oder Beratungsstellen einzuschalten. Dies kann notfalls auch anonym geschehen. Nicht nur das Kind wird von einer entsprechenden Meldung profitieren, sondern auch die meldende Person, denn immerhin kann sie nun die Verantwortung guten Gewissens in die Hände von Fachleuten legen. Erfolgt eine Mitteilung an die Polizei, gewährleistet dies professionelle Ermittlungen und Maßnahmen, die zum Schutz des Kindes notwendig sind. Daher wird die Polizei auch das zuständige Jugendamt informieren.</p>
<p><strong>Wichtig: Zwar handelt es sich bei Kindesmisshandlung um ein „Offizialdelikt“. Dieses wird jedoch nur strafrechtlich verfolgt, sofern eine Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden erfolgt.</strong></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-51"><h3>Was kann der Staat unternehmen?</h3>
<p>Der Gesetzgeber sieht sich im Falle von Kindesmisshandlungen mit einem schwierigen Thema konfrontiert. Auf der einen Seite soll die Familie als solche von Seiten des Staates in jedem Fall geschützt und Kinder nicht aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden. Auf der anderen Seite kann es der Gesetzgeber natürlich nicht dulden, wenn Kinder in ihrem Umfeld körperlich oder psychisch misshandelt werden. So scheint auch die Gesetzgebung in einigen Fällen widersprüchlich. Auf der einen Seite fasst der Gesetzgeber Kindesmisshandlung in jeglicher Form als Straftat auf &#8211; im Paragraph 225 des Strafgesetzbuches kann hierauf eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren erfolgen. Auf der anderen Seite gilt jedoch der Grundsatz „Hilfe statt Strafe“. Dieser wurde im Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung festgelegt:</p>
<p>„Ziel des Gesetzentwurfs ist die Ächtung der Gewalt in der Erziehung ohne Kriminalisierung der Familie. Nicht die Strafverfolgung oder der Entzug der elterlichen Sorge dürfen deshalb in Konfliktlagen im Vordergrund stehen, sondern Hilfen für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Eltern.“</p>
<p>Kindesmisshandlungen geschehen häufig innerhalb der Familie. Während vor allem körperliche Gewalt gegenüber erwachsenen Personen in einer Familie von Seiten des Staates vergleichsweise streng sanktioniert wird, setzt der Gesetzgeber im Falle von Kindesmisshandlung eher auf Unterstützung der Familie als Ganzes. So wird versucht, nach den auslösenden Faktoren für die körperlichen oder psychischen Misshandlungen zu suchen und diese zu eliminieren, beispielsweise durch sogenannte Hilfen zur Erziehung. Diese verfolgen beispielsweise das Ziel, Überforderungssituationen zu lindern, die zum Ausbruch von körperlicher oder psychischer Gewalt gegenüber Kindern innerhalb der Familie führen können. Zwar kommt der Gesetzgeber damit seinem eigenen Anspruch nach, Familien in besonderem Umfang vor Einwirkungen von außen zu schützen, jedoch verhindert genau dieser Anspruch häufig schnelle und unbürokratische Hilfen für die betroffenen schutzbedürftigen Kinder.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-52"><h3>Quellen:</h3>
<p><a href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/risikofaktoren/sexueller-missbrauch/moegliche-anzeichen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/</a></p>
<p><a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/kindesmisshandlung/tipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.polizei-beratung.de/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung#Missbrauchsformen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung#Missbrauchsformen</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Die Aufgaben einer sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 17:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendamt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht eigentlich eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)? Eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme? Rechtliche Grundlage der SPFH Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-14 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-58"><h3><strong>Was macht eigentlich eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)?</strong></h3>
<p>Eine <strong>sozialpädagogische Familienhilfe</strong> (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme?</p>
<h3>Rechtliche Grundlage der SPFH</h3>
<p>Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen für eine SPFH im <strong>SGB VIII</strong> im Abschnitt „Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige“. Es handelt sich bei der SPFH um ein <strong>Regelangebot der Jugendhilfe</strong>. Verankert ist die SPFH in <strong>Paragraph 31 des SGB VIII</strong>: „Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familie in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.“</p>
<h3>Drei wesentliche Merkmale der SPFH</h3>
</div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-10 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH richtet sich an die ganze Familie.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH hat aufsuchenden Charakter und findet vor allem in der Wohnung der Familie statt.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH erstreckt sich nicht nur auf erzieherische Themen, sondern auf sämtliche Aspekte der Familie, beispielsweise auf die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander, auf die Tages- und Wochenstrukturen, auf die Finanzen und die Wohnsituation.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-59"><h3>Wer kann eine SPFH in Anspruch nehmen?</h3>
<p>Die sozialpädagogische Familienhilfe bildet eine <strong>Hilfe zur Erziehung</strong>. Als Kostenträger kommt daher nur das Jugendamt infrage. Anträge auf Familienhilfe müssen daher stets an das Jugendamt gerichtet werden. Der Antrag kann entweder direkt beim Jugendamt oder über einen freien Träger der Jugendhilfe gestellt werden.</p>
<p>In Anspruch nehmen können eine SPFH sowohl <strong>Familien als auch Alleinerziehende mit Kindern bzw. Jugendlichen</strong>. Das Angebot der SPFH beantragen dürfen auch Minderjährige mit Kindern sowie Jugendliche und junge Erwachsene, bei denen ein Bedarf an Unterstützung und Betreuung gegeben ist. Ob ein solcher Unterstützungsbedarf vorhanden ist, wird nach Antrag vom Jugendamt geprüft.</p>
<h3>Aufgaben der SPFH</h3>
<p>Eine SPFH ist ein Angebot des Jugendamtes und stellt eine <strong>aufsuchende und familienbezogene Hilfe</strong> dar. In der Regel basiert sie auf <strong>Freiwilligkeit</strong>, kann jedoch in bestimmten Situationen auch vom Jugendamt zwingend vorgeschrieben werden. Betreut werden durch eine SPFH vor allem Familien mit einem schwachen Einkommensniveau, niedrigen Bildungsabschlüssen und einer hohen Verschuldung. Grundsätzlich steht eine SPFH aber Familien aus sämtlichen Bevölkerungsschichten offen.</p>
<p>Ganz allgemein zählt es zur Aufgabe der SPFH, Familien zu betreuen und diese <strong>bei ihren alltäglichen Problemen zu unterstützen</strong>. Ziel ist es, die <strong>Familien zu stärken</strong> und insbesondere das <strong>Wohl der Kinder zu sichern</strong>. Wenn bei einer Familie die Fremdunterbringung eines Kindes in einem Heim im Raum steht, sollte diese Maßnahme nach Möglichkeit vermieden werden. Aus diesem Grund ist die <strong>Reintegration der Kinder innerhalb der Familie</strong> eine wichtige Aufgabe der SPFH. Da jede Familie und jedes Lebensumfeld verschieden ist, erarbeitet die SPFH &#8211; nach Möglichkeit gemeinsam &#8211; mit der jeweiligen Familie individuelle Ziele, die erreicht werden sollen.</p>
<h3>Zentrale Aufgabe: Ressourcen erkennen und nutzen</h3>
<p>Die SPFH verfolgt ihrem Verständnis nach den <strong>Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe</strong>. Aus diesem Grund legt die SPFH großen Wert auf <strong>ressourcenorientiertes Handeln</strong>. Hierbei geht es also darum, an den jeweiligen Stärken der Familien anzuknüpfen und zu prüfen, wie diese Ressourcen von der Familie genutzt werden. Die jeweiligen Ressourcen sind genauso unterschiedlich und individuell wie die Mitglieder der Familie. Aus diesem Grund müssen diese in jedem Fall einzeln betrachtet werden.</p>
<h3>Ist eine SPFH eine Art Haushaltshilfe?</h3>
<p>Eine SPFH ist zuerst einmal <strong>keine Haushaltshilfe oder „Putzfrau“</strong>. Sie hat vielmehr die Aufgabe, die Eltern dabei zu unterstützen, einen geregelten Tagesablauf umzusetzen. Hierzu zählt es auch, die Führung des Haushalts zu organisieren. Umgesetzt wird die Haushaltsführung dann aber von den Eltern und nicht von der Fachkraft. Ziel der Maßnahme ist es, den <strong>Tagesablauf innerhalb der Familie</strong> so zu strukturieren, dass alle Pflichten und notwendigen Erledigungen durch die Familie umgesetzt werden, sodass kein Mitglied der Familie „auf der Strecke bleibt“.</p>
<h3>Typische Herausforderungen für die SPFH</h3>
<p>In den meisten Fällen ist die Freiwilligkeit der Maßnahme ein wesentliches Merkmal der SPFH. Wenn die Maßnahme jedoch vom Jugendamt angeordnet wird, kann in entsprechenden Fällen die SPFH wie eine aufgezwängte Hilfe wirken. Um eine optimale Hilfe durchführen zu können, ist die SPFH dennoch auf die <strong>Freiwilligkeit und entsprechende Motivation der Familienmitglieder</strong> angewiesen.</p>
<p>Ebenso herausfordernd in der Praxis ist es für die SPFH, ein <strong>geeignetes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz und Hilfe und Kontrolle</strong> zu finden &#8211; vor allem vor dem Hintergrund, dass die SPFH Einblicke in die privatesten Dinge der Familie erhält, beispielsweise in deren finanzielle Situation. Aufgrund dieser <strong>Alltagsnähe</strong> ist es für die SPFH sehr wichtig, eine <strong>professionelle Ebene</strong> beizubehalten und sich gegenüber der Familie möglichst <strong>wertfrei</strong> zu verhalten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-60"><h3>Verschiedene Phasen und Ende der SPFH</h3>
<p>In der alltäglichen Praxis existieren unterschiedliche Phasen im Rahmen der SPFH. Die fünf Phasen lassen sich unterscheiden in eine Entscheidungsphase für eine SPFH, eine Phase der Orientierung, eine Hauptphase, eine Phase der Ablösung und in manchen Fällen eine Phase der Nachbetreuung.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-4649-4"><div class="fusion-panel panel-default panel-afb5d814a342c17eb fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_afb5d814a342c17eb"><a aria-expanded="false" aria-controls="afb5d814a342c17eb" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#afb5d814a342c17eb" href="#afb5d814a342c17eb"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Orientierung</span></a></h4></div><div id="afb5d814a342c17eb" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_afb5d814a342c17eb"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase geht es darum, die <strong>Grundlagen der Zusammenarbeit</strong> zwischen der SPFH und der Familie festzulegen. Auch sollen während dieser Phase <strong>bestehende Probleme abgeklärt</strong> werden. Die Familie und die SPFH werden sich in dieser Probephase gegenseitig kennen lernen und erste Beziehungen zueinander aufbauen. Während dieser Phase kann es durchaus vorkommen, dass entweder eine oder beide Parteien beschließen, die Hilfe nicht weiterzuführen, beispielsweise, wenn die Chemie zwischen beiden Seiten nicht stimmt.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-759faa6a8337a9359 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_759faa6a8337a9359"><a aria-expanded="false" aria-controls="759faa6a8337a9359" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#759faa6a8337a9359" href="#759faa6a8337a9359"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Hauptphase</span></a></h4></div><div id="759faa6a8337a9359" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_759faa6a8337a9359"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase erfolgt eine <strong>intensive Begleitung der Familie</strong> durch die SPFH, um die zuvor festgelegten Ziele konkret zu verfolgen. Beiderseits wichtig sind hierbei <strong>Transparenz, Wertschätzung und Offenheit</strong>. Auf diese Weise erhält die SPFH notwendige Einblicke in bestehende<strong> Situations- und Beziehungsmuster</strong> und kann auf dieser Grundlage zu positiven Veränderungen anregen bzw. beitragen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-363ac0c17e2ab12d8 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_363ac0c17e2ab12d8"><a aria-expanded="false" aria-controls="363ac0c17e2ab12d8" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#363ac0c17e2ab12d8" href="#363ac0c17e2ab12d8"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Ablösung</span></a></h4></div><div id="363ac0c17e2ab12d8" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_363ac0c17e2ab12d8"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>In dieser Phase gilt es, die <strong>erreichten Ziele zu stabilisieren</strong> und den Kontakt nach und nach abzubauen, um den folgenden Abschied für beide Seiten zu erleichtern.</p>
<p>Als beendet gilt eine SPFH dann, wenn die zuvor festgelegten Ziele zwischen dem Familienhelfer und der Familie erreicht worden sind.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-61"><h3>Vor- und Nachteile einer SPFH</h3>
<p>Die Familienhilfe im Sinne einer SPFH ist nicht unumstritten &#8211; insbesondere bei den betreuten Familien. Immerhin lässt sich die SPFH der Jugendhilfe zuordnen und liegt damit im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes, welches sich ohnehin immer wieder mit zahlreichen Vorurteilen konfrontiert sieht. Doch was sind eigentlich ganz konkret die Vor- und Nachteile einer SPFH?</p>
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-4 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-0b26c851f9cabc7ae73" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-0b26c851f9cabc7ae73" href="#tab-0b26c851f9cabc7ae73"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li><li  role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-6342d9461f5e00997cf" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-6342d9461f5e00997cf" href="#tab-6342d9461f5e00997cf"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-0b26c851f9cabc7ae73" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-0b26c851f9cabc7ae73" href="#tab-0b26c851f9cabc7ae73"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-0b26c851f9cabc7ae73" id="tab-0b26c851f9cabc7ae73">
<p>Die SPFH verfolgt einen <strong>ganzheitlichen Ansatz</strong>. Dies bedeutet also, dass möglichst sämtliche problematischen Situationen der Familien erkannt und <strong>in ihren Wechselwirkungen verstanden</strong> werden sollen. Die Maßnahme ist dabei vollständig auf die individuelle Lebenswelt der jeweiligen Familie ausgerichtet. Vorteilhaft an einer SPFH ist überdies eine <strong>intensive Betreuung</strong> und ein <strong>langfristiges Hilfekonzept</strong>. Gestaltet wird die Maßnahme <strong>individuell nach einem Hilfeplan</strong>, der ganz genau an die Bedürfnisse der Familie angelegt ist. Letzten Endes soll durch eine Familienhilfe eine <strong>Fremdunterbringung von Kindern vermieden</strong> werden, was die Familie vor dieser drastischen Maßnahme schützen soll.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li  role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-6342d9461f5e00997cf" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-6342d9461f5e00997cf" href="#tab-6342d9461f5e00997cf"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-6342d9461f5e00997cf" id="tab-6342d9461f5e00997cf">
<p>Eine SPFH ist nur für Familien möglich, die entsprechenden <strong>Bedarf beim Jugendamt angemeldet</strong> haben und deren <strong>Antrag vom Jugendamt bewilligt</strong> wurde. Der Erfolg der SPFH ist in höchstem Maße von der <strong>Motivation aller Familienmitglieder</strong> abhängig. Sie kann daher nur erfolgreich sein, wenn sämtliche Beteiligten an einer Veränderung der Lebenssituation sowie der problematischen Faktoren interessiert sind. Da der Bedarf an einer solchen Maßnahme kontinuierlich ansteigt, der Einsatz von Personal jedoch stagniert, ergeben sich daraus <strong>häufig lange Wartezeiten für Familien</strong>.</p>
</div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-62"><h3>Weiterführende Links und Quellen:</h3>
<p><a href="https://www.anwalt.org/jugendhilfe/" target="_blank" rel="noopener">https://www.anwalt.org/jugendhilfe/</a></p>
<p><a href="https://www.kindererziehung.com/gesundheit/familienhilfe.php#:~:text=Kinder%2D%20und%20Jugendhilfe,-%C2%A7%2031%20Sozialp%C3%A4dagogische&amp;text=Sozialp%C3%A4dagogische%20Familienhilfe%20soll%20durch%20intensive,und%20Hilfe%20zur%20Selbsthilfe%20geben." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kindererziehung.com/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe#:~:text=Diese%20Hilfe%20ist%20eine%20aufsuchende,auf%20Freiwilligkeit%20seitens%20der%20Familien.&amp;text=Allgemein%20ist%20es%20die%20Aufgabe,Wohl%20der%20Kinder%20gesichert%20werden." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe</a></p>
<p><a href="https://fundk-bochum.de/familienpflege-spfh-und-betreuung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://fundk-bochum.de/</a></p>
<p><a href="https://www.diakonie-mg.de/hilfe-und-beratung/erziehungshilfe/sozialpaedagogische-familienhilfe-/-erziehungsbeistandschaft-spfh-u-eb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.diakonie-mg.de/</a></p>
<p><a href="http://www.bonn-jugendhilfe.de/sozialpaedagogische-familienhilfe/aufgaben.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.bonn-jugendhilfe.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://famsys.de/familie-eltern-kinder/die-aufgaben-einer-sozialpaedagogische-familienhilfe-spfh/">Die Aufgaben einer sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</a> erschien zuerst auf <a href="https://famsys.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Jugendgerichtshilfe: Erziehen statt Strafen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 07:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aufgaben der Jugendgerichtshilfe: Erziehen statt Strafen Klar, so ganz ohne Regeln und Gesetze geht es auch in Deutschland nicht, denn ansonsten würden Chaos und Anarchie ausbrechen. Auch - und vor allem - Jugendliche und junge Erwachsene testen gerne ihre Grenzen aus - auch gegen geltendes Recht und Ordnung. Werden sie dabei erwischt, drohen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-16 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-68"><h3>Die Aufgaben der Jugendgerichtshilfe: Erziehen statt Strafen</h3>
<p>Klar, so ganz ohne Regeln und Gesetze geht es auch in Deutschland nicht, denn ansonsten würden Chaos und Anarchie ausbrechen. Auch &#8211; und vor allem &#8211; Jugendliche und junge Erwachsene testen gerne ihre Grenzen aus &#8211; auch gegen geltendes Recht und Ordnung. Werden sie dabei erwischt, drohen <strong>Strafen und Sanktionen</strong>, die im <strong>Jugendstrafgesetz</strong> (JGG) geregelt sind. Doch im Vergleich zum Erwachsenenstrafrecht gibt es im Vergleich zum JGG verschiedene Unterschiede, wie etwa den Einsatz der <strong>Jugendgerichtshilfe</strong> (JGH). Doch welche Aufgaben hat die JGH eigentlich und wie wird man selbst Teil dieser Institution?</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-69"><h3>Wer verbirgt sich hinter der Jugendgerichtshilfe?</h3>
<p>Die Jugendgerichtshilfe ist ein <strong>Teil des Jugendamtes</strong> und entsprechend dort anzutreffen. Sie ist immer dann gefragt, wenn ein Jugendlicher (im Alter zwischen 14 und 17 Jahren) oder ein Heranwachsender (im Alter zwischen 18 und 21 Jahren) straffällig geworden ist und sich vor Gericht verantworten muss.</p>
<p>Grundlage der JGH bildet der sechste Abschnitt des Jugendgerichtsgesetzes.</p>
<h3>Die Besonderheiten des Jugendstrafrechts</h3>
<p>Das Motto des Jugendstrafrechts lässt sich am ehesten mit <strong>„Erziehen statt Strafen“</strong> beschreiben. Der Gesetzgeber möchte im JGG darauf Rücksicht nehmen, dass Jugendlichen weniger Umsicht für die Folgen kriminellen Verhaltens zugetraut werden kann als erwachsenen Straftätern.</p>
<p>Das Jugendstrafrecht wird nicht nur auf Personen unter 18 Jahren angewandt. Es ist unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich, das Jugendstrafrecht auf Personen zwischen 18 und 21 Jahren anzuwenden. Eine dieser Voraussetzungen ist eine <strong>Reifeverzögerung</strong> der straffällig gewordenen Person. Der Gesetzgeber möchte dieser individuellen Verzögerung in Sachen Reife mit der Anwendung des Jugendstrafrechts Rechnung tragen und dem straffällig gewordenen Menschen durch „Dummheiten“ in jungen Lebensjahren nicht die weitere Zukunft verbauen. Damit wird der Gesetzgeber seinem eigenen Anspruch gerecht, junge Menschen besonders zu schützen und zu fördern.</p>
<p>Ziel der Maßnahmen im Jugendstrafrecht ist es, den straffällig gewordenen jungen Menschen für seine Tat und die möglichen Auswirkungen davon auf seine Zukunft zu sensibilisieren. Der junge Mensch soll also Einsicht über sein Verhalten lernen, sodass es zu keinen weiteren Straftaten kommt.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-70"><h3>Aufgaben der Jugendgerichtshilfe (JGH)</h3>
<p>Zentrale Aufgabe der Jugendgerichtshilfe ist es, das Gericht und die Staatsanwaltschaft durch <strong>Leistung von Haftentscheidungshilfen</strong> sowie der <strong>Durchführung von Jugenderhebungen</strong> zu unterstützen. Diese Aufgabe nimmt die JGH in Deutschland bereits seit dem Jahr 1922 wahr.</p>
<p>Im Auftrag der Staatsanwaltschaft sowie des Gerichtes erhebt die Jugendgerichtshilfe sämtliche Umstände, die maßgeblich dafür sind, um die junge Person und deren<strong> Lebensumstände angemessen beurteilen</strong> zu können.</p>
<p>Die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe erheben entsprechend alle erkennbaren Faktoren im Verhalten und den Lebensumständen des jungen Menschen. Hierzu zählen unter anderem das gesamte <strong>Lebensumfeld</strong>, aber auch die <strong>familiären Verhältnisse</strong>, in denen sich die Person befindet. Darüber hinaus achten die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe auch auf <strong>Bedürfnisse, Fähigkeiten, Neigungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten</strong> des straffällig gewordenen jungen Menschen. Sollte es als notwendig erachtet werden, können zusätzlich Psychologen zu den Erhebungen hinzugezogen werden.</p>
<p>Ziel dieser Erhebungen ist es, der Staatsanwaltschaft bzw. dem Gericht ein möglichst umfangreiches Bild über die Persönlichkeit des jungen Menschen zu vermitteln. Dies mündet am Ende in einer <strong>sozialen Prognose</strong>, die von der Jugendgerichtshilfe entweder als positiv oder negativ eingestuft werden kann. Darüber hinaus empfehlen die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe mögliche Maßnahmen, die notwendig erscheinen, um bestehende Problemlagen im Leben des jungen Menschen zu beseitigen. Diese Vorschläge können Einfluss auf das weitere Verfahren haben.</p>
<p>Ebenfalls eine wichtige Aufgabe der JGH ist es, dem Gericht eine Vorstellung davon zu vermitteln, welche <strong>geistige Reife</strong> der junge Erwachsene mit sich bringt und ob bei über 18-jährigen Personen im individuellen Fall das JGG Anwendung finden kann. Darüber entscheidet letztlich zwar das Gericht; dieses nimmt die Einschätzung seitens der JGH in der Regel aber sehr ernst, da sich die Mitarbeiter der JGH bereits im Vorfeld vor der Verhandlung intensiv mit dem Jugendlichen und dessen Lebensumfeld beschäftigt haben.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-71"><h3>Wie wird man Teil der Jugendgerichtshilfe?</h3>
<p>Grundlage für die Arbeit in der Jugendgerichtshilfe ist ein <strong>pädagogischer bzw. psychologischer Hintergrund</strong>. Typischerweise arbeiten daher Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogen bei der JGH. Für den Abschluss Sozialpädagoge bzw. Sozialarbeiter wiederum ist ein entsprechendes Studium an einer Universität oder einer Fachhochschule notwendig.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-72"><p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.justiz.gv.at/home/justiz/familien--und-jugendgerichtshilfe/aufgaben-der-jugendgerichtshilfe~2c94848b51c98d610152cffee7e93500.de.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.justiz.gv.at/</a></p>
<p><a href="https://anwaelte-bs.de/rechtsgebiete/strafverteidigung/jugendstrafrecht.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://anwaelte-bs.de/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendgerichtshilfe#Aufgaben_der_Jugendgerichtshilfe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendgerichtshilfe</a></p>
<p><a href="https://www.netmoms.de/tipps/jugendgerichtshilfe-wozu-ist-sie-gut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.netmoms.de/</a></p>
<p><a href="https://www.minilex.de/a/die-aufgaben-der-jugendgerichtshilfe">https://www.minilex.de/a/die-aufgaben-der-jugendgerichtshilfe</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Zur Häufigkeit von sexuellem Kindesmissbrauch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 10:06:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die polizeiliche Kriminalstatistik erfasste 11.547 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch im Jahr 2017. 990 Fälle von Missbrauch an Jugendlichen wurden angezeigt. In 403 Fällen kam es zum Missbrauch von minderjährigen Schutzbefohlenen. 6.512 Fälle betrafen Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung von Kinderpornographie, während 1.306 Fälle dasselbe Delikt bei Jugendlichen betrafen. Da lediglich die Zahlen der polizeilich  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-18 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-75"><p>Die polizeiliche Kriminalstatistik erfasste 11.547 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch im Jahr 2017. 990 Fälle von Missbrauch an Jugendlichen wurden angezeigt. In 403 Fällen kam es zum Missbrauch von minderjährigen Schutzbefohlenen. 6.512 Fälle betrafen Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung von Kinderpornographie, während 1.306 Fälle dasselbe Delikt bei Jugendlichen betrafen.</p>
<p>Da lediglich die Zahlen der polizeilich erfassten Missbrauchstaten vorliegen, ist von einer deutlich höheren Dunkelziffer auszugehen.</p>
<h3>Für das Jahr 2017 gibt es folgende bekannte Fallzahlen:</h3>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:5px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-12 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>11.547 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>990 Fälle von Missbrauch an Jugendlichen</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>403 Fälle von Missbrauch an minderjährigen Schutzbefohlenen</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>6.512 Fälle von Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung sogenannter Kinderpornografie</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>1.306 Fälle von Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung sogenannter Jugendpornografie</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-76"><p>Diese Zahlen werden als das sogenannte <strong>Hellfeld</strong> bezeichnet. Um auch das Dunkelfeld beurteilen zu können, werden wissenschaftliche Untersuchungen, unter anderem in Form von Studien, durchgeführt.</p>
<p>Die Ergebnisse zweier solcher (neuerer) Studien sind leider nicht wirklich repräsentativ da ausschließlich Erwachsene nach ihren Erfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend befragt wurden, eine Orientierung geben sie trotzdem. Das Ergebnis zeigt auf, dass <strong>jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland bereits Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch</strong>, bzw. <strong>sexueller Gewalt</strong> machen musste. Ebenfalls wurde deutlich, dass beeinträchtigte und behinderte Frauen und Mädchen in ihrer Jugend 2 bis 3 Mal häufiger sexuellem Missbrauch ausgesetzt sind als der weibliche Durchschnitt der Bevölkerung.</p>
<p>Die <strong>enorme Dimension von sexuellem Missbrauch bei Kindern</strong> ist dennoch erkennbar, auch wenn es bei weiten Teilen von Politik und auch der Gesellschaft immer noch nicht angekommen ist. Es handelt sich um <strong>keine Randerscheinung</strong> und findet überall statt: In Familien, Schulen, Sportvereinen, sozialen Medien oder durch organisierte Kriminalität. Da die <strong>Täter oft aus dem sozialen Umfeld der Kinder</strong> stammen, ist die Bereitschaft zur Anzeige häufig geringer.</p>
<h3>Pro Schulklasse 1-2 von sexueller Gewalt betroffene Kinder</h3>
<p>Schätzungen der WHO zufolge ist in Deutschland von <strong>einer Million betroffenen Mädchen und Jungen auszugehen, die sexuelle Gewalt erlebt haben oder erleben</strong>. Das würde bedeuten, dass sich in jeder Schulklasse rund 1 bis 2 Betroffene wiederfinden. Die Häufigkeit entspricht in etwa der Verbreitung des Typ 2-Diabetes.</p>
<p>Von <strong>schwerem Missbrauch wie etwa Vergewaltigung</strong> geht die WHO in rund 200.000 Fällen aus. Oft tritt sexuelle Gewalt auch in Kombination mit anderen Formen von Gewalteinwirkung auf. Mädchen sind von sexuellem Missbrauch häufiger betroffen als Jungen.</p>
<p>Um an aussagekräftiges Zahlenmaterial zu gelangen, ist es wichtig, Kinder und Jugendliche direkt zu befragen. Außerdem sind international abgestimmte Definitionen der Übergriffe wichtig, ebenso wie die Berücksichtigung neuer Formen der Gewalt (Internet, soziale Medien).</p>
<p><em>(Quelle: <a href="https://beauftragter-missbrauch.de/praevention/was-ist-sexueller-missbrauch/zur-haeufigkeit-von-sexuellem-missbrauch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs</a>)</em></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://famsys.de/familie-eltern-kinder/zur-haeufigkeit-von-sexuellem-kindesmissbrauch/">Zur Häufigkeit von sexuellem Kindesmissbrauch</a> erschien zuerst auf <a href="https://famsys.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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